Rückblick


2001:

2001Im Jahr 2001 fand der erste „Tag des Friedhofs" am dritten Septemberwochenende in damals noch wenigen Gemeinden und Städten statt. Im Ruhrgebiet entsteht eine Posterserie, die in zwölf Stationen durch einfache, emotional berührende Strichzeichnungen den Lebensweg eines Menschen darstellt. Vom Start ins Leben, symbolisiert durch Geburt und Taufe, über das Erwachsenwerden, erste Verluste durch den Tod der Großeltern, Familiengründung und Altern bis hin zu Tod und Trauer zeigten die Poster den kompletten Lebenskreis.

2002 - 2007:

2002Die Anzahl der bundesweiten Veranstaltungen wächst. Die Aktionstage greifen Themen auf wie „Bestattungskultur im Wandel der Zeit", "Bestattungskultur im internationalen Vergleich" oder "Änderung des Bestattungsgesetzes" Außerdem bietet die Präsenz aller am und um den Friedhof tätigen Gewerke und Institutionen bei den Aktionen zum Tag des Friedhofs die Möglichkeit, sich umfassend über Hilfestellungen und Angebote im Trauerfall zu informieren. Dieses Angebot nehmen immer mehr Besucher an.

2008 und 2009:

TdF 2008 Motiv

Der Tag des Friedhofs findet bundesweit unter dem Motto „Erinnerung hat viele Farben" statt: Das Bild des Regenbogens steht dabei stellvertretend für ein weites Spektrum bunter Farben. Jede einzelne Farbe verfügt über eine bestimmte Bedeutung bzw. Symbolik. Beispielsweise versinnbildlicht die Farbe Gelb „Lebensfreue", „Lebenskraft" oder „Optimismus" während Violett „Kreativität", „Spiritualität" und „Würde" repräsentiert. Farben verkörpern wie kein anderes Phänomen Leben und Lebendigkeit. Das entspricht dem Verständnis der Friedhofsgärtner, den Friedhof, als einen Ort, nicht nur der Toten, sondern vielmehr auch der Lebenden, zu sehen.

2010 und 2011:

TdF 2010 Motiv

Der Tag des Friedhofs findet bundesweit unter dem Motto „Formen, Farben, Vielfalt – Es lebe der Friedhof" statt. Die Veranstalter zeigen wie vielfältig und farbenprächtig der Friedhof ist. Wie der Blick durch ein Kaleidoskop bietet der Facettenreichtum des Friedhofs mit seinen Farben und Formen dem Betrachter außergewöhnlich schöne Perspektiven.

2012 und 2013:

Tag des Friedhofs 2013

Der Tag des Friedhofs findet bundesweit unter dem Motto „Kein Ort wie jeder Andere" statt. Die Veranstalter zeigen, dass ein Friedhof nicht nur ein Ort der Trauer ist. Er bietet Ruhe und Raum, um Entspannung und Kraft zu schöpfen, lässt die Menschen Hoffnung  und neuen Mut gewinnen. Der Friedhof gehört zur Kultur des Menschen, er ist ein Teil von uns und auch etwas ganz Besonderes, eben "Kein Ort wie jeder Andere".

2014:

Tag des Friedhofs 2014

Er ist bunt, er ist spannend und er ist abwechslungsreich: Die Rede ist vom bundesweiten "Tag des Friedhofs", der am dritten Septemberwochenende 2014 unter dem Motto "An-denken, Vor-denken, Ge-denken" stattgefunden hat. So vielfältig wie Friedhöfe sind, so vielfältig war auch die Veranstaltungen. Zum Thema "An-denken" haben Projekte stattgefunden, die sich mit Bestattung, Tod und Trauer befassten. Veranstaltungen zum "Vor-denken" haben zur Auseinandersetzung mit der Zukunft der Friedhöfe und der Trauerkultur angeregt. Und Projekte unter dem Titel "Ge-denken" haben dabei geholfen, sich an geliebte Menschen zu erinnern, die vielleicht nicht mehr unter uns weilen.

2015:

IMG 0849

Der Tag des Friedhofs 2015 stand unter dem Motto "Gemeinsam statt einsam". Der Friedhof vereint eine Vielzahl von Aufgaben in sich und genau diese Botschaft wurde von zahlreichen Städten und Gemeinden bei der Ausgestaltung des Events transportert. Besucher zeigten sich begeistert von dem vielseitigen (Mitmach-)Angebot. Ob Projekte mit und für Kinder, Konzerte, Lesungen - Friedhöfe in ganz Deutschland wurden zu Besuchermagneten und lockten viele kleine und große Besucher an.

 

 

2016 und 2017:

Tag des Friedhofs auf der IGA klein

Zum Tag des Friedhofs 2016 und 2017 überlegten sich die Initiatoren (BdF) das Thema "Raum für Erinnerung". Mit dem Thema sollte aufgezeigt werden, dass der Friedhof für Groß & Klein Anlaufstelle beim Trauern und Erinnern sein kann, aber auch als Ort dienen kann, der Ruhe und Kraft spendet. Der Friedhof verbindet Menschen jeglichen Alters, jeglichen Glaubens und ist darüber hinaus Heimat und Rückzugsort für Pflanzen und Tiere. Damit übernimmt der Friedhof (besonders in den Städten) eine besonders wichtige ökologische Funkion. Das Thema wurde vielseitig umgesetzt: In Datteln beispielsweise, fand eine Lesung des örtlichen Gymnasiums satt. Auch wurde eine naturkundliche Führung über den lokalen Friedhof angeboten.